09 April 2018

Über das andere Leben und den Einfluss von diversen Posts .......

Das Erste, was ich vor über 13 Jahren gelernt habe, was das Bloggen betrifft: Jeder Post, jedes Bild und jeder Kommentar, den ich ins Web sende, hat eine Wirkung. Es werden Emotionen geweckt, Gedanken und Meinungen gefördert und natürlich auch Diskussionen auf den Plan gerufen. So gesehen: Damals habe ich das mit einer gewissen Klarheit zu spüren bekommen. Nett war anders, zugegeben, ich dachte damals auch "Wer wird denn das schon lesen?". Dass ich mich damals gründlich geirrt habe, muss ich zugeben, aber ich habe gelernt, vor dem Posten zu denken. Heute bin ich mir sehr bewusst darüber, welchen Einfluss ich habe.


Und das tun wir doch. Täglich Einfluss nehmen, wenn wir etwas veröffentlichen.

Egal ob es sich, wie hier, um einen Blogpost handelt, einen Eintrag auf Facebook, einen Tweet oder ein superlässiges Bild oder Video auf Instagram. Alle diese Veröffentlichungen tun quasi etwas mit dem Nutzer, der sie sieht. Manchmal tun diese Dinge etwas für Nutzer, aber ab und an auch dagegen. Inhalte ändern vielleicht das Verhalten, die Meinung. Nicht selten eine Entscheidung.  Weil der oder die, die da posten es ja auch so tun.

Nur ob das dann immer so in das Leben der anderen passt, ist offen.

01 April 2018

16 November 2017

Digitalisierung - Allheilmittel ? Und der Faktor Mensch?

Zugegeben, dieser Beitrag könnte ab und an Spuren von Ironie oder derlei enthalten. :-)

Im Moment ist ein Thema in aller Munde. Digitalisierung. Big Data. Themen, die wirklich wichtig sind, weil sie Zukunft bedeuten, neue Wege brauchen und denen Menschen oft mit Skepsis begegnen und bei dem man, hört man Experten genau zu, den Eindruck bekommt, wir hätten einmal mehr die rote Laterne erwischt.

Gut, das wäre nicht das einzige Thema, wir diskutieren ja auch über 10 Jahre über elektronische Patientenakten und darüber, wie man sie in den Griff bekommt, wir reden auch über Telemedizin und warten vielleicht noch auf die großen Lösungen, selbst wenn kleine Regionen wie das schöne Südtirol das längst umsetzen und beste Erfahrungen damit haben.

Das geht so lange, bis einzelne Stakeholderbeteiligte wie Krankenkassen damit beginnen, eigene Lösungen entwickeln, die Patienten bei der Verwaltung ihrer Gesundheitsdaten unterstützen sollen. Womit wir jetzt auch beim Thema wären.

11 September 2017

Was wenn du nicht mehr da bist? Digitale Fragen über das Sterben ...

Vor einigen Jahren saß ich in einer Redaktionssitzung und bekam fiese Sprüche gedrückt und Gelächter.

Ich hatte das Thema "Digitaler Nachlass" vorgeschlagen. Davor war jemand aus meinem Umfeld gestorben und war im Netz immer noch gut vertreten. Eine seltsame Situation, die mich dazu brachte, danach zu fragen, was Angehörige in solchen Momenten tun sollten. Denn, wenn ein Mensch stirbt, denkt man wahrscheinlich eher nicht an den digitalen Nachlaß, sondern an andere Dinge. Allerdings hatte sich damals vor einigen Jahren, die Frage erst einmal eingebrannt:

Was, wenn Du stirbst und dieses Thema nicht überdacht und etwas geregelt hast? Bist du dann ein digitaler Zombie?